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<title>Surrogatpartnerschaft</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Surrogatpartnerschaft</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Eine <b>Surrogatpartnerschaft</b> (von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">surrogatum</span> „Ersatz“, <a href="Partizip_Perfekt_Passiv" title="Partizip Perfekt Passiv">Partizip Perfekt Passiv</a> des <a href="Verb" title="Verb">Verbs</a> <i>surrogare</i> „anstelle eines anderen auswählen“) ist eine Form der <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a> im <a href="Therapie" title="Therapie">therapeutischen</a> Kontext, die das Fehlen einer <a href="Partnerschaft" title="Partnerschaft">Partnerschaft</a> ausgleichen soll. Man unterscheidet einerseits nach dem Grad der Assistenz aktive und passive Surrogatpartnerschaften, andererseits nach dem Ziel in sexualtherapeutische oder auf sexuelle Teilhabe von Behinderten ausgerichtete. Personen, die <a href="Sexuelle_Handlung" title="Sexuelle Handlung">sexuelle Handlungen</a> im Rahmen einer Surrogatpartnerschaft vornehmen, werden als <b>Surrogatpartner</b> oder <b>Sexualbegleiter</b> bezeichnet.
</p><p>Rechtlich und ethisch liegen Surrogatpartnerschaften wegen des potenziellen <a href="Sexueller_Missbrauch#Sexueller_Missbrauch_unter_Ausnutzung_einer_besonderen_Stellung" title="Sexueller Missbrauch">Abhängigkeitsverhältnisses der Beziehung</a> in einer Grauzone. Über ihre Verbreitung im deutschsprachigen Raum gibt es daher keine verlässlichen Zahlen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Eine Surrogatpartnerschaft soll dem Klienten bei der Vornahme <a href="Sex" title="Sex">sexueller</a> Handlungen vor allem <a href="Seele" title="Seele">seelische</a> und <a href="Emotion" title="Emotion">emotionale</a> Zuwendung bieten. <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechts-</a> oder <a href="Oralverkehr" title="Oralverkehr">Oralverkehr</a> wird dabei nicht notwendigerweise praktiziert. Der therapeutische Kontext macht die Anleitung und <a href="Supervision" title="Supervision">Supervision</a> durch einen Psychotherapeuten zwingend, der selbst an keinen erotischen Kontakten teilnimmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sexualtherapie_–_therapeutische_Surrogatpartnerschaft"><span id="Sexualtherapie_.E2.80.93_therapeutische_Surrogatpartnerschaft"></span>Sexualtherapie – therapeutische Surrogatpartnerschaft</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprung_und_Entwicklung_der_Surrogattherapie">Ursprung und Entwicklung der Surrogattherapie</h3></div>
<p>Die therapeutische Sexualassistenz (Sexual surrogate) als spezifische Form der <a href="Sexualtherapie" title="Sexualtherapie">Sexualtherapie</a> wurde in den USA von <a href="Masters_und_Johnson" title="Masters und Johnson">Masters und Johnson</a> eingeführt. Sie stellt dort heute eine seltene und atypische Technik dar und stößt auf ethische und rechtliche Bedenken.<sup id="cite_ref-Ethics_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ethics-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Deutschland wurde in den 1960er und 1970er Jahren eine Zeitlang Surrogattherapie durch den Münchner Sexualwissenschaftler Götz Kockott durchgeführt. Im Zuge der zunehmenden Angst vor <a href="AIDS" title="AIDS">AIDS</a> hat sich diese Therapieform jedoch nicht etabliert und wird nun in Europa wieder bekannter.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Therapeut_als_Surrogat">Der Therapeut als Surrogat</h3></div>
<p>Aufgrund von ethischen, gesetzlichen und <a href="Standesrecht" title="Standesrecht">standesrechtlichen</a> Bestimmungen<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> handeln approbierte Psychotherapeuten in keinem Fall selbst als Ersatzpartner. Spezialisierte Prostituierte, die sich zum Sexualtherapeuten weiterbilden und z.&nbsp;B. eine Zulassung zur <i>Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung</i> (<a href="Heilpraktiker" title="Heilpraktiker">Heilpraktiker</a>) erwerben, können in ihrer therapeutischen Arbeit ohne Einschränkung und mit übereinstimmender Willenserklärung zwischen Patient und Behandler selbst als Surrogat tätig werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Rolle_des_Hilfstherapeuten">Die Rolle des Hilfstherapeuten</h3></div>
<p>Die Sexualtherapeuten <a href="Masters_und_Johnson" title="Masters und Johnson">Masters und Johnson</a> setzen, anstatt analytisch vorzugehen, den Partner eines Klienten ohne manifeste Symptombildung als Hilfstherapeuten ein. Die Vertreter einer <a href="Systemische_Therapie" title="Systemische Therapie">systemischen</a> Sicht verstehen hingegen die sexuelle Problematik des Klienten eher als eine Störung, die sich <i>in</i> der Beziehung des jeweiligen Paares selbst manifestiert, auch wenn nur bei einem Partner die manifeste Symptombildung vorliegt.
</p><p>Die <a href="Psychotherapie" title="Psychotherapie">psychotherapeutische</a> Arbeit ist demnach hier üblicherweise erfahrungsorientiert, so dass das Paar angeleitet wird, zu Hause den körperlich-sexuellen Umgang mit dem Partner, aber auch mit sich selbst nach bestimmten Regeln zu gestalten. Vor diesem Hintergrund haben einige Sexualtherapeuten und fachlich qualifizierte Prostituierte begonnen, die Rolle des Ersatzpartners für therapeutische <a href="Setting_(Psychologie)" title="Setting (Psychologie)">Setting</a> fachübergreifend zu instrumentalisieren.
</p><p>Sexualtherapeutische Ansätze, die meist integrierend Methoden der <a href="Verhaltenstherapie" title="Verhaltenstherapie">Verhaltenstherapie</a>, <a href="Kognitive_Verhaltenstherapie" title="Kognitive Verhaltenstherapie">Kognitionstherapie</a> und <a href="Psychoanalyse" title="Psychoanalyse">Psychoanalyse</a> beinhalten, haben in den USA allerdings derzeit einen wesentlich höheren Stellenwert als in Deutschland. Ausgehend von der Überzeugung, dass die Therapie von Sexualproblemen nur dann erfolgreich sein könne, wenn sowohl erektile Dysfunktion als auch die Partnerschaft selbst behandelt würden, haben sich dort inzwischen weitreichende Therapieprogramme entwickelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Voraussetzungen">Voraussetzungen</h3></div>
<p>Eine therapeutische Surrogatpartnerschaft wird zum Beispiel angewandt, wenn ein somatisch (körperlich) gesunder Klient einen gestörten Zugang zur eigenen oder zur gemeinsamen Sexualität mit dem Partner aufzeigt. Vor allem geht es dabei um die <a href="Erektile_Dysfunktion" title="Erektile Dysfunktion">erektile Dysfunktion</a> (Potenzstörungen) aufgrund von Beeinträchtigungen der Sexualität durch Konflikte im Alltag und verzögerte oder <a href="Vorzeitiger_Samenerguss" title="Vorzeitiger Samenerguss">vorzeitige Orgasmen</a> des Mannes (Ejaculatio praecox). Erektionsstörungen oder ausbleibender Orgasmus (<a href="Anorgasmie" class="mw-redirect" title="Anorgasmie">Anorgasmie</a>), der Verlust oder die generelle Verminderung der sexuellen Lust (<a href="Appetenz" class="mw-redirect" title="Appetenz">Appetenzstörung</a> und <a href="Frigidit%C3%A4t" title="Frigidität">Frigidität</a>) können erfolgreicher therapiert werden, wenn ein Sexualpartner zur Verfügung steht, um die besprochenen Veränderungen umzusetzen. Fehlt dieser, setzen manche Therapeuten einen Surrogatpartner ein. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Störung überhaupt erst die Aufnahme einer tragfähigen intimen Beziehung verhindert. Zeigt die therapeutische <a href="Anamnese" title="Anamnese">Diskriminierung</a> ein solches Problem auf, wird gegebenenfalls ein Surrogatpartner eingesetzt. Sexualstörungen können klassisch therapeutisch nur bis zu einem gewissen Grad erfasst werden.
<a href="Tiefenpsychologie" title="Tiefenpsychologie">Tiefenpsychologische Verfahren</a> richten sich nach der eigentlichen Ursache der beeinträchtigten Sexualität (oft Missbrauchserfahrungen, frühkindliche Störung, traumainduzierte Abwehrmechanismen etc.). Durch Lösung des Vorkonflikts und Entwicklung von Beziehungsfähigkeit kann der Patient im Lauf der Zeit neue oder bestehende Liebesbeziehungen entwickeln bzw. vertiefen und eine beziehungszentrierte Sexualität aufbauen. Hierfür wäre eine Surrogatpartnerschaft nicht nur unnötig, sondern klar kontraindiziert.
</p><p>Da die psychischen Ursachen atraumatischer sexueller Störungen weitgehend geschlechtsneutral im jeweiligen Rollenverständnis und gesellschaftlichen Selbstwertgefühl begründet liegen, stellen emotionale Zuwendung und erwartungsfreie Begegnung für Klienten beiderlei Geschlechts die therapeutische Grundlage zur Surrogattherapie dar. In dieser Stimmung weitgehender Vertrauensbildung kann dem Klienten die eigene Sexualität eher gelingen, als müsste er, wie in einer normalen sexuellen Beziehung, gleichzeitig noch beziehungsrelevante Erwartungen, Erwartungen an die <a href="Fitness" title="Fitness">Fitness</a>, Gedanken zur <a href="Empf%C3%A4ngnisverh%C3%BCtung" title="Empfängnisverhütung">Empfängnisverhütung</a> oder zum <a href="Familienplanung" title="Familienplanung">Wunschkind</a>, in Bezug auf die <a href="Sozialisation" title="Sozialisation">Sozialisation</a> des Geschlechtspartners oder die eigene Rolle als Partner, Ernährer oder Versorger erfüllen. Ebenso kann ein männlicher Surrogatpartner einer entsprechenden Anorgasmie bei weiblichen Klienten begegnen. Dadurch, dass soziologische und materielle Hintergedanken auf Seiten des Sexualpartners wegfallen und dass bestimmte Erwartungsvermutungen an einen perfekten Körper oder eine bestimmte Ausdauer während des Aktes erst gar nicht gestellt werden und der Klient nicht zuletzt weiß, dass sein Surrogatpartner, anders als eine reguläre Prostituierte, sich auch menschlich auf ihn einlässt, kann dem eigentlichen Problem der gestörten Sexualität besser begegnet werden.
</p><p>Eine Sexualtherapie, bei der einem Klienten dadurch die Angst vor dem <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehr</a> genommen wird, dass ein „Surrogat“ eingesetzt wird, ersetzt den eigentlichen Wunschpartner körperlich durch eine Vertretung. Eine solche Therapie kann nur wirken, wenn das therapeutische Setting zu Beginn der Behandlung beide Seiten klar in ihre temporäre emotionale Rolle als Sexualpartner verortet. Der Surrogattherapie wird vor allem aus Unkenntnis über diese gesprächstherapeutische Vor- und Nachbereitung vorgeworfen, die Prostitution im klassischen Sinn zu fördern. Tatsächlich stehen der Geschlechtsakt selbst und Sexualpraktiken an sich nicht im Mittelpunkt der Arbeit eines therapeutischen Surrogatpartners. Vielmehr erfüllt er die Rolle eines einfühlsamen Begleiters, der erst einmal die eigentliche Bereitschaft zur eigenen Sexualität beim Klienten aufbaut und ggf. vorhandene <a href="Affektive_St%C3%B6rung" title="Affektive Störung">affektive Störungen</a> <a href="Supportive_Psychotherapie" title="Supportive Psychotherapie">supportiv</a> löst.
</p><p>Bei traumatisch bedingten Sexualstörungen ist regelmäßig eine entsprechend längere gesprächstherapeutische Vorphase angezeigt. Der Surrogatpartner spricht mit dem Klienten ausführlich über seine Empfindungen und arbeitet gegebenenfalls in Bezug auf die Trauma-Behandlung mit einem <a href="Psychotherapie" title="Psychotherapie">Psychotherapeuten</a> zusammen. Idealerweise ist er selbst darin geschult, z.&nbsp;B. mit <a href="Klientenzentrierte_Psychotherapie" class="mw-redirect" title="Klientenzentrierte Psychotherapie">nondirektiver Gesprächsführung</a> zu arbeiten. Nach einer Zusammenkunft mit einem Surrogatpartner folgen bei Belastungspatienten je nach angezeigter <a href="Diagnose" title="Diagnose">Diagnose</a> eine gesprächstherapeutische Einheit und die Aufforderung, auch selbst neue Sexualpartner zu finden.
</p><p>Frequenz und Dauer der Begegnungen mit einem Surrogatpartner schwanken stark. Eine einmalige Behandlung wird hierbei ebenso die Ausnahme darstellen wie eine vergleichsweise langjährige Therapie, wie im Bereich der <a href="Psychoanalyse" title="Psychoanalyse">Psychoanalyse</a> üblich. Da in Europa nur wissenschaftlich anerkannte Verfahren auf Kosten der <a href="Krankenkasse" title="Krankenkasse">Krankenkasse</a> durchgeführt werden können, werden Surrogartpartner im Rahmen einer <a href="Psychotherapie" title="Psychotherapie">Psychotherapie</a> hier allenfalls als privat finanzierte Co-Therapeuten eingesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausbildung">Ausbildung</h3></div>
<p>Die Tätigkeit eines Surrogatpartners wird nicht staatlich ausgebildet oder von einem Träger der berufsbildenden Institutionen vermittelt. Ein Verband oder eine Berufsvertretung von Sexualassistenzen, Sexualbegleiterinnen und Surrogatpartnern mit der Möglichkeit eines fachlichen Austausches oder einer Qualitätssicherung existiert in Europa nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sexualassistenz_an_Behinderten">Sexualassistenz an Behinderten</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Begleitete_Sexualit%C3%A4t" title="Begleitete Sexualität">Begleitete Sexualität</a></i></div>
<p>Die <b>Sexualassistenz</b> oder <b>Sexualbegleitung</b> versucht, behinderten Menschen den Zugang zu Sexualität, wie sie von nichtbehinderten Menschen praktiziert wird, zu ermöglichen. Sie unterscheidet sich gegenüber der therapeutischen Surrogatpartnerschaft dadurch, dass die Sexualassistenz keine emotionalen Störungen mit Krankheitswert behandelt und auch in der Regel nicht therapeutisch geschult ist.
</p><p>Ein Sexualbegleiter versucht denen, die dazu selbst nicht oder nicht mehr in der Lage sind, ein erotisch-sinnliches Erlebnis zu vermitteln. Dabei soll es um Nähe und Geborgenheit, aber auch um Sex und sexuelle Befriedigung gehen. Sexualbegleitung möchte Behinderten helfen, erste sexuelle Erfahrungen zu machen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>
<p>Der Sexualbegleitung, Sexualassistenz oder Surrogatpartnerschaft wird nicht nur von konservativen Kreisen häufig vorgeworfen, sie seien nur <a href="Euphemismus" title="Euphemismus">Euphemismen</a> für eine Form von Prostitution. Für Kirchen sowie konservative Kreise stellt solche Prostitution ein Tabu dar. Krankenkassen sowie viele Psychologen stehen der Sexualbegleitung in hohem Maße kritisch gegenüber. Sie vermissen bei der sexualtherapeutischen Surrogatpartnerschaft gesicherte Nachweise der Wirksamkeit.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Kritik steht diese Praktik für Behinderte unter anderem, da die Freiwilligkeit auf Seiten dieser Klienten nicht immer einfach festzustellen und so Missbrauch möglich ist. Die Praxis unter nicht kranken Menschen im Rahmen der erbetenen Hilfe von selbstbestimmten Personen, die nicht psychisch oder körperlich vom Surrogatpartner abhängig sind, wird vom deutschen Strafrecht nicht erfasst. Zu beachten ist weiterhin, dass auf die möglichen Gründe eines sexuellen Rückzugs durch den Patienten nicht eingegangen wird. Wohl die meisten dieser Ursachen (seien es Schwierigkeiten in der Rollenfindung oder Traumaerfahrungen) stellen eindeutige Kontraindikationen für eine therapeutische Surrogatpartnerschaft dar.
</p><p>Die therapeutische Grundregel der <a href="Abstinenzregel" title="Abstinenzregel">Abstinenz</a> stehe einer Surrogattherapie diametral entgegen. Die weit überwiegende Mehrheit der Sexualtherapeuten hält die Gefahr, sich nicht genügend <a href="Dissoziation_(Psychologie)" title="Dissoziation (Psychologie)">dissoziieren</a> zu können, für ein unüberwindliches Hindernis dieser Therapie. Sexualassistenz wird daher <a href="Sexualethik" title="Sexualethik">sexualethisch</a> abgelehnt. Zur Umgehung der Strafbarkeit sowie dieser Ablehnung sind zum Teil enge Partnerschaften zwischen Therapeuten, die keinen sexuellen Kontakt mit Ratsuchenden eingehen, und Surrogatpartnern entstanden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund der Strafandrohung gibt es kaum Entgegenkommen bei der praktischen Durchführung in Pflegeeinrichtungen. Die meisten <a href="Pflegedienstleitung" title="Pflegedienstleitung">Pflegedienstleitungen</a> treffen weder räumliche noch inhaltliche Vorkehrungen und so werden Sexualassistenzen fast ausschließlich im privaten Rahmen vorgenommen.
</p><p>Im Jahr 2010 kritisierten Diakoniemitarbeiter mit Unterstützung von <i>Gemeindehilfsbund</i> und <i>„Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern“ (KSBB)</i> in einem offenen Brief an Präses <a href="Nikolaus_Schneider" title="Nikolaus Schneider">Nikolaus Schneider</a>, den Vorsitzenden des Rates der <a href="EKD" class="mw-redirect" title="EKD">EKD</a>, die Propagierung der Surrogatpartnerschaft in der <i><a href="Orientierung_(Deutsche_Zeitschrift)" class="mw-redirect" title="Orientierung (Deutsche Zeitschrift)">Orientierung</a></i>, einer Fachzeitschrift im Arbeitsfeld Behindertenhilfe. Es würde in einer seit 2003 andauernden Kampagne, besonders in den Heften 02/2003 und 02/2009 „Prostitution [als] ‚heilige Handlung im Auftrag der Göttin‘“ und als „‚christlicher‘ Beruf“ propagiert. Solche Praktiken seien unvereinbar mit evangelischer Sexualethik und strafbar nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__174.html">§&nbsp;174</a></span> und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__179.html">§&nbsp;179</a></span><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> StGB.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Strafbarkeit_und_rechtliche_Situation_in_Deutschland">Strafbarkeit und rechtliche Situation in Deutschland</h2></div>
<p>Aktive Surrogatpartnerschaft ist in Deutschland für <a href="Arzt" title="Arzt">Ärzte</a> und <a href="Psychologischer_Psychotherapeut" title="Psychologischer Psychotherapeut">psychologische Psychotherapeuten</a> bzw. Pfleger strafbar, passive teilweise erlaubt, aber ethisch umstritten.
</p><p>Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist im <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html">Art.&nbsp;2</a></span> <a href="Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland" title="Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland">GG</a> garantiert. Dieses beinhaltet auch das Recht auf Schutz vor Missbrauch und das Recht, sich jeden Sexualpartner zu wählen, der helfen kann, eigene Defizite oder ungewollte eigene Keuschheit aufgrund von fehlenden Möglichkeiten zur Entwicklung einer gesunden Sexualität zu überwinden. Ärztlichen Therapeuten ist es verboten, selbst <a href="Sexualkontakt" title="Sexualkontakt">sexuelle Kontakte</a> mit Abhängigen einzugehen, dazu gehören alle Patienten, Klienten, Ratsuchende in ihrer Behandlung. Sie arbeiten in der Surrogattherapie deshalb mit Sexualbegleitern. Das Pflegepersonal darf den von ihm abhängigen Behinderten nicht sexuell assistieren. Da Sexuelle Assistenz für das Personal in vielen Hausordnungen mit Hinweis auf <a href="Sexueller_Missbrauch" title="Sexueller Missbrauch">sexuellen Missbrauch</a> oder die einschlägigen Strafvorschriften ausgeschlossen ist, kommt der Kontakt über Angehörige oder Pflegepersonal zustande.
</p><p>Ein weiteres Problem ist <a href="Strukturelle_Gewalt" title="Strukturelle Gewalt">strukturelle Gewalt</a>, also sogar darüber hinausgehende unerlaubte Begrenzung von Selbstbestimmung, beispielsweise durch Hausordnungen in Pflegeeinrichtungen (Besuchsverbot für Prostituierte), durch soziale Kontrolle (ständige Aufsicht durch Pflegepersonal) oder mangelnde Intimität durch fehlende Einzelzimmer oder Ausweichräume (Liebeszimmer). Einerseits soll das Pflegepersonal den Klienten ein lebenswertes Leben ermöglichen, andererseits besteht die Gefahr, dass das Pflegepersonal missbräuchlich oder in guter Absicht Grenzen überschreitet.
</p><p>Außerhalb von Pflegeeinrichtungen, im privaten Rahmen und im Rahmen von nicht ärztlicher Lebenshilfe im sexuellen Rahmen einer Beratung durch Heilpraktiker oder Heiler stellt die Vornahme freiwilliger, selbstbestimmter sexueller Handlungen durch andere als den eigenen oder einen festen Sexualpartner aufgrund des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung kein juristisches Problem dar. In Abhängigkeitsverhältnissen ist aktive Sexualassistenz nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/BJNR001270871.html#BJNR001270871BJNG005002307">§§&nbsp;174 ff.</a><span style="display:none"></span></span> StGB verboten.
</p><p>Passive Sexualassistenz ist jedoch immer möglich, solange sie nicht an Abhängigen praktiziert wird, da auch das gewerbliche Anbieten sexueller Dienstleistungen in Deutschland nicht mehr strafbar ist. Das <i><a href="Prostitutionsgesetz" title="Prostitutionsgesetz">Prostitutionsgesetz</a></i> (<i>Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten</i> – ProstG) regelt die rechtliche Stellung von <a href="Prostitution" title="Prostitution">Prostitution</a> als <a href="Dienstleistung" title="Dienstleistung">Dienstleistung</a> seit dem Jahr 2001. Gleichzeitig wurden das <a href="Strafgesetzbuch_(Deutschland)" title="Strafgesetzbuch (Deutschland)">Strafgesetzbuch</a> in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dejure.org/gesetze/StGB/180a.html">§&nbsp;180a</a></span> (<i>Ausbeutung von Prostituierten</i>) und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dejure.org/gesetze/StGB/181a.html">§&nbsp;181a</a></span> (<i><a href="Zuh%C3%A4lterei" title="Zuhälterei">Zuhälterei</a></i>) dahingehend geändert, dass das Schaffen eines angemessenen Arbeitsumfeldes nicht mehr strafbar ist, solange nicht eine Ausbeutung von Prostituierten stattfindet. Für Menschen, die ansonsten keine Betreuungsbeziehung mit dem Betroffenen haben, gilt die Strafbarkeit nach §§&nbsp;174, 174a und 174c StGB daher nicht. Deshalb werden Sexualassistenten eingesetzt. Oft praktiziert Pflegepersonal Sexualassistenz heimlich oder verschleiert (Intimwaschung, Baden, Eincremen).
</p><p><a href="Pro_familia_(Deutschland)" title="Pro familia (Deutschland)">Pro Familia</a> kam zu dem Schluss: „Es findet sich keine einfachgesetzliche Rechtsgrundlage, aus der sich eine staatliche Pflicht ableiten ließe, AnbieterInnen von entgeltlicher Sexualassistenz und Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderungen institutionell zu fördern.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Gleichwohl wird inzwischen allgemein von einer eben nicht einfachgesetzlichen, sondern verfassungsrechtlichen Verpflichtung ausgegangen und das zwangsweise Vorenthalten von ggf. bezahlten Sexualkontakten als strukturelle Gewalt betrachtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bearbeitung_des_Themas_in_Belletristik_und_Film">Bearbeitung des Themas in Belletristik und Film</h2></div>
<ul><li>Yazgülü Aldoga: <i>Kiralik Adam</i>. Alfa Yainlari Verlag, Istanbul 2009. Deutsch: <i>Die Begleitung</i>. binoki, Berlin 2012.</li>
<li>Ben Lewin: <i>The Sessions</i>. Deutsch: <i><a href="The_Sessions_%E2%80%93_Wenn_Worte_ber%C3%BChren" title="The Sessions – Wenn Worte berühren">The Sessions – Wenn Worte berühren</a></i> 2012.</li>
<li><a href="Kirby_Dick" title="Kirby Dick">Kirby Dick</a>: <i>Private Practices: The Story of a Sex Surrogate</i>. 1986.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Bücher</b>
</p>
<ul><li>Mirjam Mirwald: <i>Sexualbegleitung für Menschen mit Lernschwierigkeiten.</i> Diskursanalyse und Dokumentarfilm „Die Heide ruft“. Shaker, Aachen 2009, ISBN 978-3-8322-8810-5 (Zugleich <a href="Diplomarbeit" title="Diplomarbeit">Diplomarbeit</a> an der <a href="Humboldt-Universit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Humboldt-Universität">Humboldt-Universität</a> Berlin, 2008).</li>
<li>Ilse Achilles u.&nbsp;a.; Joachim Walter (Hrsg.): <i>Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen.</i> In: <i>Edition S.</i> Winter, Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8.</li>
<li>Monika Krenner: <i>Sexualbegleitung bei Menschen mit geistiger Behinderung.</i> Marburg 2003, ISBN 3-8288-8541-1.</li>
<li>U. Krahmer, R. Richter: <i>Heimgesetz. Lehr- und Praxiskommentar (LPK-HeimG).</i> Baden-Baden 2003.</li>
<li><a href="J%C3%B6rg_M._Fegert" title="Jörg M. Fegert">Jörg M. Fegert</a>, M. Wolff (Hrsg.): <i>Sexueller Missbrauch durch Professionelle in Institutionen, Prävention und Intervention.</i> Ein Werkbuch. In: <i>Votum.</i> 2., aktualisierte Auflage. Juventa, Weinheim / München 2006, ISBN 3-7799-1816-1.</li>
<li>Lothar Sandfort: <i>Recht auf Liebeskummer. Emanzipatorische Sexualberatung für Behinderte.</i> erschienen bei <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.xinxii.com/">xinxii.com</a>, 2010.</li>
<li>Heinrich W. Ahlemeyer: <i>Prostitutive Intimkommunikation. Zur Mikrosoziologie heterosexueller Prostitution.</i> Thieme, 1996, ISBN 3-432-27171-9. (Nachauflage: <i>Geldgesteuerte Intimkommunikation.</i> Psychosozial-Verlag, Gießen 2002, ISBN 3-89806-088-8.)</li>
<li>Kurt Marc Bachmann, Wolfgang Böker (Hrsg.): <i>Sexueller Missbrauch in Psychotherapie und Psychiatrie.</i> Huber, Bern / Göttingen / Toronto / Seattle 1994, ISBN 3-456-82485-8.</li>
<li>Julia Zinsmeister: <i>Mehrdimensionale Diskriminierung.</i> Das Recht behinderter Frauen auf Gleichberechtigung und seine Gewährleistung durch Art. 3 GG und das einfache Recht. Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-2009-9 (zugleich Dissertation an der <a href="Johann_Wolfgang_Goethe-Universit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main" title="Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main">Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main</a> 2006)</li></ul>
<p><b>Aufsätze</b>
</p>
<ul><li>Reschke, Kranich: <i>Sexuelle Gefühle und Phantasien in der Psychotherapie. Eine anonyme Fragebogenerhebung bei sächsischen PsychotherapeutInnen.</i> In: <i>Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis.</i> 1996, Bd. 28 (2), S.&nbsp;251–271.</li>
<li>A. Bergmann: <i>Das Rechtsverhältnis zwischen Dirne und Freier – das Prostitutionsgesetz aus zivilrechtlicher Sicht.</i> In: <i>JR.</i> 2003, S.&nbsp;270–276.</li>
<li>W. Commander, K. Krott: <i>Hand anlegen?</i> In: <i>Orientierung.</i> 2/2003 S.&nbsp;25.</li>
<li>M. Crossmker: <i>Behind Locked Doors: Institutional Sexual Abuse.</i> In: <i>Sexuality and Disability.</i> 9 (3), 1991, S. 167 ff.</li>
<li>Bernard Apfelbaum: <i>The Myth of the Surrogate.</i> In: <i>The Journal of Sex Research.</i> Taylor &amp; Francis, Band 13, Nr. 4 (Nov. 1977), S. 238–249. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jstor.org/stable/3812180">(Vorschau)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li>Sabine Dahm, Oliver Kestel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.profamilia.de/fileadmin/beratungsstellen/giessen/Juristische_Aspekte_der_sexuellen_Selbstbestimmung._Pro__Familia.23.09.2012.pdf"><i>Juristische Aspekte der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit (geistiger) Behinderung im Hinblick auf sexualpädagogische Begleitung sowie die Elternschaft von Menschen mit (geistiger) Behinderung</i>.</a> (PDF; 173&nbsp;kB) profamilia.de</li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.srf.ch/radio-srf-3/input/liebe-lernen-mit-einem-ersatzpartner-auf-zeit">Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Input - Liebe lernen mit einem Ersatzpartner auf Zeit.</a></i> über <a href="Absolute_Beginners" title="Absolute Beginners">Absolute Beginners</a> und Surrogatpartnerschaft von Sabine Meyer auf <a href="Radio_SRF_3" title="Radio SRF 3">Radio SRF 3</a> (<a href="Schweizerdeutsch" title="Schweizerdeutsch">Schweizerdeutsch</a> und <a href="Schweizer_Hochdeutsch" title="Schweizer Hochdeutsch">Schweizer Hochdeutsch</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=8voGjE2ZNSA"><i>Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung: Edith liebt ihren Beruf I Ganze Folge</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> aus der Reihe <a href="37_Grad" title="37 Grad">37 Grad</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=3JtUgf920m0"><i>Das macht eine SEXUALBEGLEITERIN I Felicitas über Sex mit Menschen mit Behinderung</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> von <a href="Welt_(Fernsehsender)" title="Welt (Fernsehsender)">Welt (Fernsehsender)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=REwHYsjf8K4"><i>Oliver hat Sex mit Menschen mit Behinderung - Nebenjob Sexualbegleiter</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a> von <a href="SWR_Aktuell_Rheinland-Pfalz" title="SWR Aktuell Rheinland-Pfalz">SWR Aktuell Rheinland-Pfalz</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Ethics-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Ethics_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerald P. Koocher, Patricia Keith-Spiegel: <i>Ethics in psychology: professional standards and cases.</i> McGraw-Hill, 1985, ISBN 0-07-554879-8, S. 103.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140625170610/http://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/Recht/Satzungen_und_Ordnungen/Musterberufsordnung_20140517.pdf"><i>Muster-Berufsordnung für die Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten</i> (Stand 2014)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 25. Juni 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 95&nbsp;kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a class="external text" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&amp;dwl=http://surrogatpartnerschaft.blogspot.com/2008/07/kritik.html"><small>Die nachstehende Seite ist nicht mehr abrufbar</small></a><small>, festgestellt im September 2025. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://surrogatpartnerschaft.blogspot.com/2008/07/kritik.html">Suche in Webarchiven</a>.) </small> <span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://surrogatpartnerschaft.blogspot.com/2008/07/kritik.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://surrogatpartnerschaft.blogspot.com/2008/07/kritik.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/surrogatpartnerschaft.blogspot.com</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://surrogatpartnerschaft.blogspot.com/2008/07/kritik.html"> surrogatpartnerschaft.blogspot.com</a>, abgerufen am 19. April 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">ISBB Trebel</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">aufgehoben mit Wirkung vom 10. November 2016, Art. 1 Nr. 8 des Gesetzes vom 4. November 2016 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;jumpTo=bgbl116s2460.pdf"><abbr title="Bundesgesetzblatt Jahrgang 2016 Teil I Seite 2460 [PDF], ausgegeben zu Bonn">BGBl. I S. 2460</abbr></a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt J. Heinz: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.medrum.de/?q=content/sexueller-missbrauch-oder-heilige-handlung-im-auftrag-der-goettin"><i>Sexueller Mißbrauch oder „heilige Handlung im Auftrag der Göttin“? – Bezahlte Dienste im Diakonischen Werk der EKD: „Ich masturbiere ihn, bis er einen Samenerguß hat“</i>.</a> In: Medrum, 15. April 2010, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.webcitation.org/5p2BkvkZW?url=http://www.medrum.de/?q=content/sexueller-missbrauch-oder-heilige-handlung-im-auftrag-der-goettin">Archived by WebCite</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 16. April 2010 auf <i><a href="WebCite" title="WebCite">WebCite</a></i>).</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Fachpublikationen/expertise_sexuelle_assistenz.pdf">Gutachten zu den rechtlichen Maßgaben und Grenzen der Sexualassistenz und Sexualbegleitung</a> (PDF; 484&nbsp;kB) profamilia.de, 2005, S. 58&nbsp;m. w. N.</span>
</li>
</ol>
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